Produkty

Neuheiten bei der Firma MAHA

 Plug and Play
ist eine der charakteristischen Besonderheiten dieses neuen Rollen-Bremsprüfstandes MBT 2100. Dieser bekannte englischsprachige Begriff mit der direkten Übersetzung "Einstecken und Spielen" in der Bedeutung "Anschließen und Loslegen" meint immer die Eigenschaft technischer Einrichtungen, Peripheriegeräte o.ä. wahlweise anschließen zu können, und zwar ohne aufwändige Installationen und Einstellungen.

Optionale Funktionserweiterungen ganz einfach möglich
Plug and Play bezieht sich beim MBT 2100 z.B. auf verschiedene wahlweise Funktionserweiterungen, um den Prüfstand an die unterschiedlichen Anforderungen des Nutzers bzw. seiner Aufgaben anzupassen. An die vorhandene RS-232-Schnittstelle können z.B. ein PC oder ein Drukker angeschlossen werden. Verbindungen zu einem PC-Netzwerk sind möglich. Ergänzungen können weiterhin betreffen: Fernbedienung zum manuellen Eingreifen in den normalen automatischen Ablauf einer Messung, Anschluss einer Achslastwaage, eines Pedalkraftmessers oder die Gegenlaufsteuerungfür die Bremsprüfung an Allradfahrzeugen.

Einbau und Installation des Prüfstandes mit Minimalaufwand
Auch dafür gilt die Eigenschaft "Plug and Play". Alle mechanischen Teile sind in einer selbsttragenden, geschlossenen Rollensatz-Einheit untergebracht, deren Gehäuse ausreichend stabil ist. Sie wird im Fundament eingelassen. Zwischen den beiden Rollenpaaren befindet sich ein Gehäuse mit der gesamten Prüfstandelektronik. Nach außen führen lediglich zwei Kabel: Zur Stromversorgung und zur Signalübertragung. Diese Bauweise gestattet nicht nur den sehr unaufwändigen Einbau, sondern reduziert auch den erforderlichen Zeitbedarf für die Installation.

Wichtigste Daten, Ausführungen und Funktionen
Der MBT 2100 ist für die Bremsprüfung an PKWs und Transportern entwickelt worden. Dementsprechend wurde die maximal zulässige Achslast je nach Ausführung auf 3 bis 5 t vorbereitet. Die Spurbreiten können im Bereich von 780 bis 2.200 mm bzw. optional von 780 bis 2.800 mm liegen. Zum Antrieb der Rollenpaare dienen wahlweise 2,5-kW- oder 4-kW-Motoren bei einer Prüfgeschwindigkeit von 3 bzw. 5 km/h. Zur Messwertaufnahme wird ein Dehnmessstreifen-System (DMS) eingesetzt. Die ermittelten Messgrößen werden dann auf einer großen, gut ablesbaren Analoganzeige mit Skalendurchmesser von 2mal 350 mm dargestellt. Zwischen den Analoganzeigen befindet sich die Differenzanzeige zur Beurteilung der Bremskraftunterschiede von links zu rechts. Weiterhin befinden sich dort Status-Anzeigen für den Funktionszustand und die Prüfbereitschaft des Prüfstandes. Das sehr flache Gehäuse kann an einer Wand oder auf einem Stativ angebracht sein. Mehrere automatische Funktionen sind vorhanden: Elektronische Anlaufüberwachung, Schlupfabschaltung, selbsttätiger Wiederanlauf, Ausfahrhilfe, Abschalten des Prüfstandes nach dem Ausfahren des Fahrzeugs. Wahlweise können die Oberflächen der Prüfrollen geschweißt sein oder aus Kunststoff bestehen. Als optionale Ergänzung ist eine Sicherheitsabdeckung für die Rollen lieferbar.

Resümee
Diese MAHA-Neuentwicklung ist der Nachfolger des bewährten MAHARollenbremsprüfstandes IW2 WB. Der neue MBT 2100 ist mit seiner ausgefeilten Funktionsweise, mit seiner soliden Bauart nach den umfangreichen Erfahrungen der MAHA aus dem Bau von nun über 50.000 Rollenbremsprüfständen sowie mit den vielen Plug and Play-Erweiterungsmöglichkeiten, außerordentlich universell nutzbar: Für die Fahrzeug-Annahme, für die Diagnose und für die Hauptuntersuchung.


Damit das Klima im Fahrzeug stimmt –
Neues MAHA-Klima-Servicegerät MAC 2000

Klimaanlagen in Fahrzeugen sind immer begehrter
Die Zahl der damit ausgestatteten PKWs nimmt zu. In heißeren Gegenden der Welt sind sie ohnehin die Regel. Und bei uns in Mitteleuropa spricht man schon nicht mehr unbedingt von Sonderausstattung "Klimaanlage", sondern vielfach vom Normalbestandteil. Und das trotz des zusätzlichen Leistungsverbrauchs. Diese Ausstattung gilt insbesondere für leistungsstärkere PKWs, zunehmend auch für kleinere Ausführungen. Man kennt auch dafür den Slogan "Wer sie ein Mal hatte, will sie wieder". Es ist tatsächlich angenehm, bei höheren Außentemperaturen im temperierten Auto zu fahren, nicht hitzegestresst anzukommen, sondern nicht verschwitzt aussteigen zu können. Viele behaupten, dass man dadurch konzentrierter ein Fahrzeug führen kann. Also auch sicherer für sich und die Umgebung.

Konsequenz für den Service
Wenn es stimmt, dass bereits 60 bis 70% aller PKWs bei uns Klimaanlagen haben, dann wird der Service dafür ganz wesentlich und kommerziell interessant. Dieser kann ohne Klima-Servicegerät nicht durchgeführt werden. Dabei sparen Vollautomaten wie das MAC 2000, viel Geld. Durch das vollautomatische Programm ist der Mechaniker während des Services nicht am Fahrzeug gebunden. Hierfür bietet die MAHA neu im Programm das Klima-Servicegerät MAC 2000 (MAC = MAHA Air Conditioning Unit) an. Der bisherige Typ RS2 wird dadurch ersetzt.

Neues MAHA-Klima-Servicegerät MAC 2000
Die einzelnen Serviceschritte am Kühlsystem der Klimaanlage erfolgen mit diesem Gerät vollautomatisch: Absaugen des Kältemittels, dessen Recycling (Reinigen von Feststoffen aus Abrieb usw. sowie Abscheiden von Öl, ohne das der Kompressor nicht arbeiten könnte), Restdruckmessung und Evakuierung, Einfüllen von Öl für den Kompressor sowie von Kältemittel mit UV-Additiv (Füllmengenkompensation der Serviceschläuche).
Auch die Leckkontrolle gehört zum Zyklus. Der große vorhandene Füllzylinder (beheizt, Inhalt 15 kg) begünstigt das rasche Füllen und Spülen, das einen Teil des Funktionsumfangs des MAC 2000 darstellt. Der vorhandene 500-ml-Altölbehälter ermöglicht längere Wechselintervalle. Wie bei Diagnose- und Servicegeräten üblich, ist ein Messwertdrucker zur Dokumentation der ermittelten charakteristischen Daten vorhanden. Es gibt eine Füllmengendatenbank sowie eine Bedienerführung mit großem Display und Manometer.
Alle diese Einrichtungen gewährleisten einfache, funktionssichere Bedienung sowie schnellen Ablauf des Servicevorgangs. Da ein solcher Service nicht zu einer Untersuchungspflicht gehört, ist sein kostenbezogener Preis ganz wesentlich für die Attraktivität. Und diese hängt von solchen kostenreduzierenden Funktionsschritten ab, wie sie der MAC 2000 bietet.


 Leitplanken hydraulisch heben und senken

"Heben und Senken nach Maß"

- das ist der Slogan, mit dem sich unter der Marke myLift ein Bereich der SLIFT Hebezeuge GmbH & Co. KG, Tiefenbronn - ein Unternehmen der MAHA-Gruppe - darstellt. Damit verbindet sich der Unternehmens-Anspruch, für jede Aufgabe mit den genannten Funktionen die technisch beste und wirtschaftlich sinnvollste Lösung bieten zu können. Und das nicht nur im Kfz-Bereich, wo die Erfahrungskompetenz am längsten ist, sondern auch bei anderen Projekten mit ganz neuen Herausforderungen zum "Heben und Senken". Immer gilt: Von der Planung über die Realisierung bis hin zur After-Sales-Betreuung wird eine Lösung gefunden, die zur jeweiligen Problemstellung passt und technisch auf dem neuesten Stand ist. Also geht es vordergründig um Sonderlösungen.

Beispiel: Leitplanken absenkbar
Die im Straßenbau üblichen Leitplanken haben vor allem Schutzfunktion. Durch die deutliche Abgrenzug der Fahrbahn wird die Unfallgefahr selbst für schleudernde, ausbrechende Fahrzeuge erheblich minimiert.
Jeder Autofahrer kennt jedoch auch solche Fälle, bei denen eine Mittelleitplanke als Begrenzung unterschiedlicher Fahrbahnen besser nicht vorhanden wäre, sondern die variable Nutzung der nebeneinander verlaufenden Spuren möglich sein sollte. Das sind Sonderfälle, wie z.B. bei Straßen-Reparaturen, Unfällen usw. Im Normalfall müssen diese Leitplanken vorhanden sein, und zwar so stabil, dass die Sicherheit gegen ungeplante Fahrzeugbewegungen erfüllt ist. Gewünscht ist weiterhin, dass von einem zum anderen Zustand möglichst schnell gewechselt werden kann, also ohne aufwändige Demontage und Montage sowie Transport der Planken.
myLift bietet als eine dafür passende Lösung die Vertikalbewegung von geteilten Leitplanken-Elementen oder Beton-Leitelementen an. Bewegt wird mit unter der Leitplanke befindlichen hydraulischen Hub- und Senkzylindern.
Die Leitplanken-Elemente sind auf der auf und ab bewegbaren Trägerplatte befestigt. Im ausgehobenen Zustand wirkt die Begrenzung wie eine feste Leitplanke. Im eingefahrenen Zustand ist bei vorbereiteten straßenbau-bezogenen niveaugleichen Nachbarflächen das Überfahren möglich. Das Heben und Senken ist in jeweils etwa 1 Minute möglich. Die Bewegungen werden zentral ausgelöst und überwacht.

Einsatzfälle sind vielfältig
Immer dann, wenn Sonderfälle auf einer Fahrstrecke mit durch Leitplanken getrennten Spuren auftreten, können derartige Hebe- und Senkeinrichtungen schnell, bei entsprechender Ausführung variabel und sicher sowie extrem gut anpassend wirken: Etwa beim gezielten Wechsel von Fahrbahnen und Spuren wegen Unfällen (zum Auflösen von Staus und schnellem Anfahren der Rettungsfahrzeuge), bei Arbeiten an der Straße, bei bedarfsgemäß unterschiedlich anzupassender Verkehrsfläche (etwa nach Großveranstaltungen Anpassen der Spuren an den Bedarf in einer Fahrtrichtung), für überbreite Fahrzeuge usw. Das alles gilt gleichermaßen für Straßen in Tunnels. Auf diese Weise können ganze Verkehrsleitsysteme geschaffen werden. Sinnvoll können diese heb- und senkbaren Barrieren als Sicherheitsabsperrungen auch für Testbereiche mit schnell bewegten, also die Umgebung gefährdenden, Teilen sein. Sie sind regulär barrierefrei befahrbar und begehbar. Bei Nutzungen mit gefährdenden Teilen sind die Schutzeinrichtungen angehoben, um z.B. benachbarte Beobachter und Einrichtungen zu sichern (z.B. auf Crashbahnen). Andere Anwendungen in Fahrbahnbereichen sind ebenfalls denkbar und ausführbar.